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Nierenlebendspende, Organspende, Aufklärung, hypothetische Einwilligung

OLG Hamm, 05.07.2017 – 3 U 172/16

Durch Revisionsurteil vom BGH (IV ZR 318/17) am 29.01.2019 aufgehoben! 

Der Einwand der hypothetischen Einwilligung ist auch im Bereich der Organlebendspende beachtlich

Datum: 05.07.2017
Gericht: Oberlandesgericht Hamm 
Spruchkörper: 3. Zivilsenat
Entscheidungsart: Urteil
Aktenzeichen: 3 U 172/16
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2017:0705.3U172.16.00
Vorinstanz: Landgericht Essen, 1 O 262/13
Schlagworte: Nierenlebendspende, Organspende, Aufklärung, hypothetische Einwilligung
Normen: TPG § 8
Leitsätze:

Zur Vereinbarkeit der Nierenlebendspende mit § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 c) TPG.

Ein Verstoß gegen die formellen Aufklärungsanforderungen aus § 8 Abs. 2 Sätze 3-5 TPG führt nicht ohne Weiteres zur Unwirksamkeit der Einwilligung des Spenders in die Organlebendspende (Festhaltung OLG Hamm, Urt. v. 07.09.2016 – 3 U 6/16).

Der Einwand der hypothetischen Einwilligung ist auch im Bereich der Organlebendspende beachtlich (Festhaltung OLG Hamm, Urt. v. 07.09.2016 – 3 U 6/16).

Hier geht es zum vollständigen Urteil

Pressemeldung der IGN e. V. zum Urteil

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