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22. Februar 2018

Müdigkeit nach Nierenverlust 

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund eines Nierenzellkarzinoms wurde mir im November 2013 die rechte Niere entfernt. Im Sommer 2017 trat eine Metastase in einem Muskel auf, die ebenfalls operativ entfernt wurde. Es erfolgte KEINE Chemo- und/oder Strahlentherapie. Seit der Entfernung der Niere in 2013 leide ich unter einem eingeschränkten Leistungsvermögen und häufiger Müdigkeit und Erschöpfung, was mich privat wie beruflich stark einschränkt und beeinträchtigt. Müdigkeit und Erschöpfung haben im Laufe der Zeit zugenommen. Trotz großer Müdigkeit erlebe ich den Nachtschlaf als nicht ausreichend erholsam. Nach dem Aufwachen besteht eine bleierne Schwere im Körper, gelegentlich auch Kopfschmerzen. Vor dem Verlust der Niere habe ich regelmäßig Sport getrieben. Heute führt sportliche Betätigung zu vermehrter Müdigkeit und Erschöpfung. Bezüglich dieser Fatigue-Symptomatik begegnet mir das medizinische Hilfesystem eher mit Unverständnis. Der Organverlust als Ursache von Leistungseinbuße und Erschöpfung wird nicht in Erwägung gezogen. Daher habe ich mit großem Interesse die Inhalte Ihrer Internetseite gelesen.

Mit freundlichen Grüßen

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