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Newsletter Oktober 2018 | Nr. 02/18

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“Eine Lebendspende kann mit hohen Risiken verbunden sein. (...) Eine umfassende Aufklärung ist daher umso wichtiger. Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e.V. leistet dazu einen wichtigen Beitrag.”

Hermann Gröhe (Bundesgesundheitsminister von 2013 bis 2018)

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Presse

Bundesgerichtshof (BGH): Verhandlungstermin am 23. Oktober 2018 in Sachen Arzthaftung nach Lebendorganspende.

Die bereits bekannten Verfahren aus den Reihen unserer Mitglieder zur fehlerhaften Behandlung und Aufklärung im Rahmen einer Nierenlebendspende werden am 23. Oktober 2018, 09:00 Uhr in Karlsruhe am BGH verhandelt.

Hier geht es zur Pressemitteilung des BGHs: >

Obwohl Aufklärungsfehler durch das Oberlandesgericht Hamm festgestellt wurden, wurden die Klagen mit dem Hinweis auf die sogenannte hypothetische Einwilligung abgewiesen und nicht zur Revision zugelassen. Beide Kläger konnten jedoch im Rahmen einer Nichtzulassungsbeschwerde den BGH von der Grundsätzlichkeit der aufgeworfenen Fragen überzeugen:
  1. Führt eine formal fehlerhafte Aufklärung zur Arzthaftung?
  2. Ist die Anwendung der hypothetischen Einwilligung bei einem fremdnützigen Eingriff, der zudem unter erheblichen emotionalen Druck stattfindet, zulässig?

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Neues Beratungsangebot in Berlin

Wir haben unseren Vereinssitz und die Verwaltung nach Berlin verlegt. Neben unserer neuen Bundesgeschäftsstelle werden wir dort eine persönliche


Risiko- und Konfliktberatung für Nierenlebendspender

in Zusammenarbeit mit der Siegmund-Freund-Universität Berlin > aufbauen. Berlin bietet gute Infrastrukturen für eine zentrale Beratungsstelle als Ergänzung zu den verharmlosenden und oberflächlichen Risikoaufklärungen der Transplantationszentren.

Neben der gesundheitlichen Risikoaufklärung durch betroffenen Nierenlebendpender aus erster Hand, wird die psychologische Konfliktberatung durch entsprechend geschulte Mitarbeiter den Schwerpunkt bilden. Nicht nur ein aufgeklärtes „Ja“ zur Organlebendspende verdient Respekt. Auch ein „Nein“ zum Eigenschutz muss selbstbewusst vertreten werden dürfen und gesellschaftlich und sozial anerkannt werden.



Unsere Beratung ist frei von Transplantationsinteressen!

Wir informieren in den nächsten Wochen über die weiteren Entwicklungen in Berlin.

Unsere neue Anschrift lautet:

Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V.
Beratungshaus Berlin
Stromstraße 1
10555 Berlin
Tel.: 0172 2721018 (vorübergehend)



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Pinnwand

Thiel: Müdigkeit tritt bei Spendern gehäuft auf!

So fing alles an. Der E-Mail-Verkehr zwischen dem renommierten Prof. Gilbet Thiel und Christiane Geuer von 2008/2009.

Lesen Sie hier >


Juristische Sammlung

Urteile, Vergleiche und juristische Veröffentlichungen zur Organ-, bzw. Nierenlebendspende

Lesen Sie hier mehr. >


Hintergrund Nierenfunktion

medizinisch – medizinrechtlich – versicherungsrechtlich

Lesen Sie hier mehr. >


Spenderevaluation

Laden Sie sich hier unsere Empfehlungen zur Auswahl und Eignung als Nierenlebendspender runter.

Hier geht’s zum Download >


Flyer

Kompakt und übersichtlich sind in unserem Flyer alle relevanten Informationen über uns und unsere Ziele zusammengefasst. Hier geht’s zum Download >


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Beratung

für Mitglieder unseres Vereins - vor der Spende

Sie tragen sich mit dem Gedanken, jemanden eine Niere zu spenden? Sie benötigen eine unabhängige Meinung von Experten außerhalb des Klinik- und Medizinbetriebes? Wir helfen Ihnen, Ihre Entscheidung für oder gegen die Spende frei von emotionalem Druck zu fällen. Wir vermitteln auch Kontakt zu unabhängigen Ärzten, die Ihnen ohne Transplantationsinteresse Ihre Eignung bestätigen oder verneinen.


für Mitglieder unseres Vereins - nach der Spende

Sie haben eine Niere gespendet? Sie haben dadurch gesundheitliche Probleme bekommen? Wir vermitteln Ihnen Ärzte, die sie vorurteilsfrei, ohne „psychosomatische Diagnose“, behandeln. Sie fühlen sich unzureichend über die Risiken aufgeklärt? Sie möchten den erlittenen Schaden gemäß Transplantationsgesetz anerkannt bekommen und eine Rente durchsetzen? Wir stellen einen Kontakt zu einem Fachanwalt für Medizinrecht her.

Werden Sie Mitglied bei uns und lassen Sie sich ausführlich beraten!

Für Nichtmitglieder bieten wir eine erste allgemeine telefonische kostenfreie Beratung an. Vereinbaren Sie mit uns eine Telefonberatung unter beratung@nierenlebendspende.com.



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Spenden



Seit 2012 bilden wir ein starkes Gegengewicht zur völlig unzureichenden und verharmlosenden Aufklärung der Transplantationsmedizin zu den Risiken der Nierenlebendspende.

Zudem setzen wir uns für die Einlösung des durch die Politik gegebenen Versprechens ein, dass Nierenlebendspender zuverlässig abgesichert sind.

Nicht zuletzt die Sensibilisierung der behandelnden Ärzte für die teilweise erheblichen körperlichen Probleme der Einnierigen (Spender und Nephrektomierte) ist ein besonders wichtiges Anliegen.

Deutlich mehr Menschen als nur unsere Vereinsmitglieder profitieren von unseren Informationen. Diese haben wir in jahrelanger Recherche zusammengetragen und aufbereitet. Teilweise unter erheblichen persönlichen Anstrengungen. Denn viele von uns leiden dauerhaft unter den Folgen des Nierenverlustes.

Wenn Sie unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende, egal in welcher Höhe. Eine Spendenquittung ist selbstverständlich. Wir sind als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt Verden anerkannt.

Spende >



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Wir sagen:

Die Nierenlebendspende gefährdet den gesunden Spender erheblich. Darum darf sie nur sehr eingeschränkt angewendet werden.

Unsere Motive, unsere Geschichte und unseren aktuellen Vorstand können Sie hier kennen lernen >
Kritik, Anregungen, Feedback an kontakt@nierenlebendspende.com

Impressum:

Domaininhaber und -betreiber von www.nierenlebendspende.com
Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V.
1. Vorsitzender: Ralf Zietz

Bundesgeschäftsstelle:
Beratungshaus Berlin
Stromstraße 1
10555 Berlin
Tel.: +49 (0) 172/2721018
Email: kontakt@nierenlebendspende.com
Internet: www.nierenlebendspende.com

Amtsgericht Charlottenburg VR 36791 B

Der Verein ist vom Finanzamt Verden (Aller) unter der Steuer-Nr. 48/210/10401 als gemeinnützig anerkannt und berechtigt entsprechende Spendenbescheinigungen auszustellen.





Förderung durch die „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene“

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