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2017 – Relationships Between Clinical, Self-Reported, and Donation Specific Outcomes: A Prospective Follow-up Study 10 Years After Kidney Donation

Quelle: Ann Transplant, 2017; 22: 148-155 DOI: 10.12659/AOT.902330

Beziehungen zwischen klinischen, selbstberichteten, und spendenspezifischen Ergebnisse: Eine Prospektive Nachverfolgung 10 Jahre nach einer Nierenspende

Autoren: Käthe B. Meyer (1,2), Anders Hartmann (1,2), Geir Mjoen (1), Marit Helen Andersen (1,3)

1 Department of Transplantation, Oslo University Hospital, Rikshospitalet, Oslo, Norway
2 Institute of Clinical Medicine University of Oslo, Oslo, Norway
3 Department of Health Science, University of Oslo, Oslo, Norway

Quelle: Ann Transplant, 2017; 22: 148-155

DOI: 10.12659/AOT.902330

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Dort heißt es (Übersetzung durch IGN e. V.):

Hintergrund: Langfristige Folgen der Spendernephrektomie könnten eine verringerte Nierenfunktion, ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Krankheit, Beeinträchtigung der Lebensqualität und Müdigkeit sein. Nur wenige Studien haben Zusammenhänge zwischen klinischen und selbstberichtete Ergebnisse in einer langfristigen Beobachtung untersucht. So zielten wir darauf ab, Beziehungen zu untersuchen zwischen klinische, selbstberichtete und spendespezifische Ergebnisse in einer landesweiten Kohorte.

Material/Methoden: Wir führten eine prospektive Folgestudie durch und bewerteten Daten vor und nach der Spende von 202 Spendern, die in den Jahren 2001 – 2004 gespendet haben. Im Zeitraum 2012 – 2013 wurden Daten zu den Eigenberichten der Spender (Lebensqualität und Ermüdung) und zu den spenderspezifischen Ergebnissen gesammelt. Wir führten eine lineare Regression für jeden Komponenten-Score des generischen Instrument Short-Form, SF36, zur Messung der Lebensqualität und den 5 Bereichen zur Müdigkeit durch. Als unabhängige Variablen wurden die klinischen Parameter zur medizinischen Behandlung von Hyperlipidämie oder Bluthochdruck, aktuelles Rauchverhalten, BMI, Hämoglobin und eGFR untersucht. Die Daten wurden nach Alter und Geschlecht bereinigt.

Ergebnisse: Etwa 10 Jahre nach der Spende waren 67 Spender hypertensiv und 54 Spender hatten einen eGFR <60 ml/min/1,73 m2. Der mittlere Anstieg von Plasmakreatinin betrug 16,6 μmol/l (SD=16,3). Keiner der klinischen Parameter war ein signifikanter Prädiktor für Lebensqualität. Das weibliche Geschlecht war signifikant mit allgemeiner Müdigkeit assoziiert. (fett durch Verf.) Es gab einen signifikanten Unterschied in der Wahrnehmung der Anerkennung durch das Gesundheitspersonal zwischen Spendern mit Bluthochdruck und Spendern ohne Bluthochdruck.

Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse zeigen keinen Zusammenhang zwischen klinischen und selbstberichteten Ergebnissen. Wir fanden jedoch eine signifikante Beziehung zwischen Bluthochdruck und spendespezifischen Ergebnissen. Hypertonie oder reduzierte Nierenfunktion wurde bei einer Minderheit der Spender identifiziert. Das erhöhte Risiko für Müdigkeit bei weiblichen Spendern erfordert mehr Untersuchungen. (fett durch Verf.)

Zusammenfassung

Meyer et al. stellten fest, dass nach ca. 10 Jahren

–          67 von 202 (33 %) der Spender an Bluthochdruck leiden

–          54 von 202 (27 %) der Spender einen eGFR < 60 ml/min haben und damit nach den Leitlinien als Nierenkrank (CKD III) einzustufen sind

–          Fatigue (Müdigkeit) mehr bei weiblichen, als bei männlichen Spendern auftritt

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