Juni 2025
Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. in Heidelberg
Am 14. Juni 2025 fand die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. (IGN e. V.) in Heidelberg und parallel online statt, geleitet von Ralf Zietz und Gisela Müller-Przybysz.
Im Jahre 2024 sind acht neue Mitglieder hinzugekommen. Zwei sind ausgetreten und ein Mitglied ist verstorben. Dies entspricht einem Netto-Zuwachs von 5 Mitgliedern im Jahr 2024. Die IGN e. V. hatte per 01.01.2025 insgesamt 64 Mitglieder.
Die Versammlung, bei der 22 stimmberechtigte Mitglieder anwesend waren, genehmigte die Tagesordnung und begann mit einer ausführlichen Vorstellungsrunde der teilnehmenden Mitglieder.
Beindruckt von den vielen Einzelschicksalen geschädigter Nierenlebendspender tritt ein als Gast anwesender Angehöriger (Nierenempfänger) während der Versammlung dem Verein bei.
Nach einem detaillierten Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Ralf Zietz zum abgelaufenen Vereinsjahr, wurde der Finanzplan 2024 des ausscheidenden Schatzmeisters Michael Brending vorgelegt und der neue Haushaltsplan für 2025 vorgestellt.
Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt.
Danach folgte eine lebhafte Diskussion zur Änderung der Satzung § 8. Zukünftig sind die Rahmenbedingungen zur Durchführung digitaler Mitgliederversammlungen in der Satzung eindeutig geregelt.

Anschließend erfolgte die Wahl der neuen Schatzmeisterin, Brunhild Baryla aus Hagen,
beruflich tätig im Rechnungswesen, die das Amt von Michael Brending übernimmt.
Des Weiteren werden auf Vorschlag des 1. Vorsitzenden Ralf Zietz, zwei neuen Beisitzerinnen zur Stärkung der Vorstandsarbeit gewählt.

Die Allgemeinmedizinerin und Fachärztin für Anästhesie Dr. med. Birgit Heilmann aus Hannover wird Beisitzerin für "Medizinische Erstberatung Nierenlebendspende". Auch sie hat eine Niere gespendet.

Anja Buschmann, Kriminalhauptkommissarin, wird neue Beisitzerin für "Begleitung Sozialverfahren". Sie ist Nierenlebendspenderin und stammt aus Bünde.
Weitere Themen der Mitgliederversammlung waren Anliegen der Selbsthilfegruppe (u. a. Checkliste für Reha nach Nierenlebendspende), die politische Arbeit bezüglich der Transplantationsgesetz-Novellierung und die Vorstellung einer geplanten Studie zur Gesundheit nach Nierenlebendspende in Zusammenarbeit mit dem Institut für Labormedizin der Universitätsklinik Leipzig.
Abschließend wurde über geplante Investitionen aus Fördermitteln und die Einstellung eines Mitarbeiters für die Bundesgeschäftsstelle berichtet.
Die Versammlung endete um 16:10 Uhr.