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Newsletter Weihnachten 2021 | Nr. 03/21

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Die vom Gesetzgeber bewusst streng formulierten und in § 19 Abs. 1 Nr. 1 TPG gesondert strafbewehrten Aufklärungsvorgaben sollen den potentiellen Organspender davor schützen, sich selbst einen größeren persönlichen Schaden zuzufügen; sie dienen dem „Schutz des Spenders vor sich selbst.“

Bundesgerichtshof am 29. Januar 2019 (VI ZR 495/16 und VI ZR 318/17)

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10 Jahre Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V.

Am 14. Dezember 2021 jährt sich die Gründung der IGN e. V. zum 10. Mal. Grund genug für einen Rückblick unseres 1. Vorsitzenden Ralf Zietz im Rahmen der Mitgliederversammlung am 20. November 2021.

Lesen Sie hier seinen Rückblick >

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Unser aktueller Vorstand

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 20. November 2021 wurde unser Vorstand neu gewählt. Hier können Sie den aktuellen Vorstand kennenlernen und etwas über die Motivation dieser aktiven Mitglieder erfahren.

Lesen Sie hier mehr >

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Pressemeldung

Dazu passend unsere letzte Pressemeldung
„10 Jahre IGN – Mitgliederversammlung online durchgeführt“


Lesen Sie hier mehr >

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Was war 2021 noch wichtig?

Recht und Gesetz
Sozialgericht Stade: CFS als Folge einer Nierenlebendspende anerkannt.

Erneut hat ein Sozialgericht (Urteil vom 15.05.2021 - Stade S 7 U 43/15) die chronische Erschöpfung (Fatigue- Syndrom nach Nierenlebendspende bzw. Chronic-Fatigue-Syndrom) als Unfallfolge einer Nierenlebendspende anerkannt und zusammen mit der eingetretenen Niereninsuffizienz, ebenfalls verursacht durch die Nierenentnahme, einen MdE von 40 als angemessen zugesprochen. Ganz wesentlich bei der Anerkennung ist die Auslegung des § 12a SGB VII. Hier folgt auch dieses SG, wie zuvor die SGe Karlsruhe, Köln und Speyer, die von der Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. vertretenen Argumentation. Lesen Sie hier mehr >

Das Symposium
Am 29. Juni 2021 wurde das Symposium „Erweiterung des Spenderkreises bei der Lebendorganspende – eine Perspektive für Deutschland?“ vom Bundesministerium für Gesundheit digital als Video-Konferenz durchgeführt. Dort konnte Ralf Zietz in seinem Vortrag die Positionen unseres Vereins zur Risikoaufklärung und Auswahl von potenziellen Spendern aufzeigen. RA Martin Wittke erläuterte in seiner Präsentation die Problematik um das unzureichend geänderte Gesetz zum Versicherungsschutz der Organlebendspender. Das BMG hat dazu einen Tagungsband veröffentlicht >

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Weihnachten 2021

Zum Jahresabschluss bleibt uns dann nur noch unseren Mitgliedern und Lesern ein ruhiges und gesundes Weihnachtsfest zu wünschen. Passen Sie bitte auf sich und Ihre Liebsten auf. Erst in der Krankheit und Krise erkennt man den Wert der Gesundheit wirklich.

Merry Xmas
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Beratung


“Eine Lebendspende kann mit hohen Risiken verbunden sein. (...) Eine umfassende Aufklärung ist daher umso wichtiger. Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e.V. leistet dazu einen wichtigen Beitrag.”

Hermann Gröhe (Bundesgesundheitsminister von 2013 bis 2018)

Risiko- und Konfliktberatung vor Nierenlebendspende
  • Sie planen demnächst eine Niere zu spenden oder als Lebendspende zu empfangen und möchten zusätzlich zu den Informationen auf unserer Webseite ein persönliches Gespräch mit einem Spender und/oder Empfänger?
  • Sie möchten spenden und haben die medizinischen und ethischen Prüfungen und Tests durchlaufen, verspüren aber noch zusätzlichen Beratungsbedarf?
  • Sie fühlen sich zur Nierenlebendspende gedrängt?
  • Wir besprechen mit Ihnen unsere Evaluationsempfehlungen und bereiten so Ihre Entscheidung noch gründlicher vor.
Krisenberatung nach Nierenlebendspende
  • Sie sind Nierenlebendspender und leiden nun unter den Folgen des Nierenverlustes?
  • Sie benötigen konkrete Hilfestellung im Umgang mit Kranken- und Rentenversicherungen, sowie Unfallkassen und Kliniken?
  • Sie möchten uns über Ihre Erfahrungen rund um eine Nierenlebendspende berichten?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Besucheradresse:
Georgenstraße 35
10117 Berlin
Telefon: 030-394 011 30
beratung@nierenlebendspende.com.
Die Vereinbarung eines persönlichen Beratungstermines ist erforderlich.

Postanschrift:
Internationales Handelszentrum Berlin
Friedrichstraße 95
Postbox 19
10117 Berlin

Auf Wunsch erfolgt das Gespräch mit Nierenlebendspendern und Psychologen in Zusammenarbeit mit der Siegmund Freud PrivatUniversität Berlin, dann in den Räumen der Universität.

Die Beratung ist kostenfrei.

Für eine medizinische Beratung stellen wir den Kontakt zu Ärzten her, die frei von persönlichen Interessen sind. Ebenso können wir fachlich versierte Rechtsanwälte für eine Rechtsberatung vermitteln.

Spenden, um unsere wichtige Aufklärungsarbeit zu unterstützen, sind willkommen.

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Pinnwand


Zuschriften
Uns erreichen laufend Zuschriften von beschädigten Nierenlebendspendern. Immer wieder erschüttert uns Berichte von Menschen, die einfach nur helfen wollten. Lesen Sie hier sehr persönliches von betroffenen Nierenlebendspendern >

Thiel: Müdigkeit tritt bei Spendern gehäuft auf!
So fing alles an. Lesen Sie hier den E-Mail-Verkehr zwischen dem renommierten Prof. Gilbet Thiel und Christiane Geuer von 2008/2009 >

Gerichtsurteile Zivilrecht zur Aufklärung
Urteile zur Aufklärung vor einer Nierenlebendspende >

Gerichtsurteile Sozialrecht
Urteile zur sozialrechtlichen Absicherung von beschädigten Nierenlebendspendern >

Hintergrund Nierenfunktion
medizinisch – medizinrechtlich – versicherungsrechtlich >

Spenderevaluation
Laden Sie sich hier unsere Empfehlungen zur Auswahl und Eignung als Nierenlebendspender runter >

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Spenden

Seit 2012 bilden wir ein starkes Gegengewicht zur völlig unzureichenden und verharmlosenden Aufklärung der Transplantationsmedizin zu den Risiken der Nierenlebendspende.

Zudem setzen wir uns für die Einlösung des durch die Politik gegebenen Versprechens ein, dass Nierenlebendspender zuverlässig sozialversicherungsrechtlich abgesichert sind.

Nicht zuletzt die Sensibilisierung der behandelnden Ärzte für die teilweise erheblichen körperlichen Probleme der Einnierigen (Spender und Nephrektomierte) ist für uns ein besonders wichtiges Anliegen.

Es profitieren deutlich mehr Menschen als unsere Vereinsmitglieder von unseren Informationen. Diese haben wir in jahrelanger Recherche zusammengetragen und aufbereitet. Teilweise unter erheblichen persönlichen Anstrengungen. Denn viele von uns leiden dauerhaft unter den Folgen des Nierenverlustes.

Wenn Sie unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende, egal in welcher Höhe. Eine Spendenquittung ist selbstverständlich. Wir sind als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt für Körperschaften I in Berlin anerkannt.

Spende >

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Wir sagen:

Die Nierenlebendspende gefährdet den gesunden Spender erheblich. Darum darf sie nur sehr eingeschränkt angewendet werden.

Die Nierenlebendspende ist kein geeignetes Instrument, um die Verfügbarkeit von Organen zu steigern.


Unsere Motive, unsere Geschichte und unseren aktuellen Vorstand können Sie hier kennen lernen >


Kritik, Anregungen, Feedback an kontakt@nierenlebendspende.com

Impressum:

Domaininhaber und -betreiber von www.nierenlebendspende.com
Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V.
1. Vorsitzender: Ralf Zietz

Bundesgeschäftsstelle:
Georgenstraße 35
10117 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 394 011 30
Email: kontakt@nierenlebendspende.com
Internet: www.nierenlebendspende.com

Amtsgericht Charlottenburg VR 36791 B

Postanschrift:
Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V.
Internationales Handelszentrum Berlin
Friedrichstraße 95
Postbox Nr. 19
10117 Berlin

Der Verein ist vom Finanzamt für Körperschaften I in Berlin unter der Steuer-Nr. 27/668/60255 als gemeinnützig anerkannt und berechtigt entsprechende Spendenbescheinigungen auszustellen.





Förderung durch die „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene“

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