Wenn dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Newsletter Weihnachten 2019 | Nr. 02/19

Header

Sie erhalten den Newsletter, weil Sie sich angemeldet haben oder von uns beruflich, ehrenamtlich oder privat mit dem Thema Nierenlebendspende in Verbindung gebracht werden.


Wenn Sie zukünftig keine Newsletter mehr wünschen, können Sie sich austragen. Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über neue Inhalte unserer Webseite.

Line

Die vom Gesetzgeber bewusst streng formulierten und in § 19 Abs. 1 Nr. 1 TPG gesondert strafbewehrten Aufklärungsvorgaben sollen den potentiellen Organspender davor schützen, sich selbst einen größeren persönlichen Schaden zuzufügen; sie dienen dem „Schutz des Spenders vor sich selbst.“

Bundesgerichtshof am 29. Januar 2019 (VI ZR 495/16 und VI ZR 318/17)

Line

Gesetzliche Unfallkassen

Gesetzlicher Versicherungsschutz für Nierenlebendspender trotz Gesetzgeberwillen immer noch lückenhaft.

Mit der Reform des Transplantationsgesetzes von 2012 sollte der Schutz der Organlebendspender bei gesundheitlichen Schäden, insbesondere auch Spätschäden, verbessert werden. Dazu wurde der neue §12a im siebten Sozialgesetzbuch eingeführt.

Die Intention des Gesetzgebers ist eindeutig: Beweisschwierigkeiten sollen bei zeitlich verzögertem Eintreten von Schäden, sogenannten Spätschäden, mit einer widerlegbaren Vermutungsregelung zu Gunsten des geschädigten Organlebendspenders aufgefangen werden.

Diese Vorgabe wird jedoch von den zuständigen Unfallkassen regelmäßig nicht umgesetzt. Sie mauern und verweigern somit gesetzlich zugesicherte Leistungen an beschädigte Nierenlebendspender.

Gerade beim sehr häufig auftretenden „Fatigue-Syndrom“ nach Nierenverlust, wird trotz eindeutiger Studienlage die Leistung verweigert.

Sehr zweifelhafte, oft oberflächlich und mit mangelndem Fachwissen zur Fatigue-Problematik erstellte Gutachten und sogenannte, im Grunde unseriös agierende „Beratungsärzte“, unterstützen die Unfallkassen in ihrem rechtswidrigen Verhalten. Uns liegen erschütternde Berichte und Dokumente vor, die dies belegen. Es laufen mehrere Prozesse. Erste gegensätzliche Urteile unterer Instanzen liegen vor. Wir leisten für mehrere Kläger inhaltliche Unterstützung. Bis zu einem Grundsatzurteil beim Bundessozialgericht.

Lesen Sie hier mehr >

Line

Wissenschaft und Forschung

Meta-Analyse von 34 Studien bestätigt: Die Lebensqualität vieler Nierenlebendspender ist nach der Spende langfristig niedriger als vor der Spende.

Im Ergebnis bestätigt diese Meta-Analyse von 34 prospektiven Studien, dass eine Nierenlebendspende zu langfristigen gesundheitlichen Einschränkungen und Problemen führen kann. Bemerkenswert ist, dass 50 % der untersuchten Studien langfristig eine, gegenüber der präoperativen Lebensphase, erhöhte Müdigkeit nach Nierenlebendspende beobachtet haben.

Lesen Sie hier mehr >

Line

Zuschriften

Uns erreichen laufend Zuschriften von beschädigten Nierenlebendspendern.

Immer wieder erschüttert uns Berichte von Menschen, die einfach nur helfen wollten. Aktuell lesen Sie hier: „Alles fällt mir schwer und ich habe weniger Energie“

https://www.nierenlebendspende.com/zuschriften >

Line

Die nächsten Newsletter

Folgende Themen planen wir unverbindlich für die nächsten Newsletter:

  • Neue Studie zur Nierenlebendspende und Fatigue.
  • Trotz BGH-Urteil zur Aufklärung: Ein Chefarzt verharmlost.
  • Fatigue und Nierenlebendspende, wo ist der Zusammenhang?
  • Aufklärung vor einer Nierenlebendspende. Was gehört dazu?
  • Weiteres zum Sozialversicherungsrecht.
Line

Jahreswechsel

Dies ist der letzte Newsletter für 2019. Wir wünschen unseren Lesern eine friedliche Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest. Feiern Sie fröhlich Silvester und rutschen Sie gesund ins Jahr 2020.

Passen Sie auf sich auf! Ihre Gesundheit ist die Grundlage für Ihre Zufriedenheit.

Santa
Line

Beratung


“Eine Lebendspende kann mit hohen Risiken verbunden sein. (...) Eine umfassende Aufklärung ist daher umso wichtiger. Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e.V. leistet dazu einen wichtigen Beitrag.”

Hermann Gröhe (Bundesgesundheitsminister von 2013 bis 2018)

Risiko- und Konfliktberatung vor einer Nierenlebendspende
  • Sie planen demnächst eine Niere zu spenden oder als Lebendspende zu empfangen und möchten zusätzlich zu den Informationen auf unserer Webseite ein persönliches Gespräch mit einem Spender und/oder Empfänger?
  • Sie möchten spenden und haben die medizinischen und ethischen Prüfungen und Tests durchlaufen, verspüren aber noch zusätzlichen Beratungsbedarf?
  • Sie fühlen sich zur Nierenlebendspende gedrängt?
  • Wir besprechen mit Ihnen unsere Evaluationsempfehlungen und bereiten so Ihre Entscheidung noch gründlicher vor.
Reaktionsberatung nach einer Nierenlebendspende
  • Sie sind Nierenlebendspender und leiden nun unter den Folgen des Nierenverlustes?
  • Sie benötigen konkrete rechtliche Hilfestellung im Umgang mit Kranken- und Unfallkassen, sowie Kliniken?
  • Sie möchten uns über Ihre Erfahrungen rund um eine Nierenlebendspende berichten?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e.V.
Stromstraße 1
10555 Berlin
Telefon: 030-394 011 30
beratung@nierenlebendspende.com.

Die Vereinbarung eines persönlichen Beratungstermines ist möglich.

Auf Wunsch erfolgt das Gespräch mit Nierenlebendspendern und Psychologen in Zusammenarbeit mit der Siegmund Freud PrivatUniversität Berlin, dann in den Räumen der Universität.

Die Beratung ist kostenfrei.

Für eine medizinische Beratung stellen wir den Kontakt zu Ärzten her, die frei von persönlichen Interessen sind. Ebenso können wir fachlich versierte Rechtsanwälte für eine Rechtsberatung vermitteln.

Spenden, um unsere wichtige Aufklärungsarbeit zu unterstützen, sind willkommen.

Line

Pinnwand

Line

Spenden

Seit 2012 bilden wir ein starkes Gegengewicht zur völlig unzureichenden und verharmlosenden Aufklärung der Transplantationsmedizin zu den Risiken der Nierenlebendspende.

Zudem setzen wir uns für die Einlösung des durch die Politik gegebenen Versprechens ein, dass Nierenlebendspender zuverlässig sozialversicherungsrechtlich abgesichert sind.

Nicht zuletzt die Sensibilisierung der behandelnden Ärzte für die teilweise erheblichen körperlichen Probleme der Einnierigen (Spender und Nephrektomierte) ist für uns ein besonders wichtiges Anliegen.

Es profitieren deutlich mehr Menschen als unsere Vereinsmitglieder von unseren Informationen. Diese haben wir in jahrelanger Recherche zusammengetragen und aufbereitet. Teilweise unter erheblichen persönlichen Anstrengungen. Denn viele von uns leiden dauerhaft unter den Folgen des Nierenverlustes.

Wenn Sie unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende, egal in welcher Höhe. Eine Spendenquittung ist selbstverständlich. Wir sind als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt Verden anerkannt.

Spende

Line

Wir sagen:

Die Nierenlebendspende gefährdet den Spender erheblich. Darum darf sie nur sehr eingeschränkt angewendet werden.

Unsere Motive, unsere Geschichte und unseren aktuellen Vorstand können Sie hier kennen lernen >

Line
Kritik, Anregungen, Feedback an kontakt@nierenlebendspende.com

Impressum:

Domaininhaber und -betreiber von www.nierenlebendspende.com
Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V.
1. Vorsitzender: Ralf Zietz

Bundesgeschäftsstelle:
Beratungshaus Berlin
Stromstraße 1
10555 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 394 011 30
Email: kontakt@nierenlebendspende.com
Internet: www.nierenlebendspende.com

Amtsgericht Charlottenburg VR 36791 B

Der Verein ist vom Finanzamt Verden (Aller) unter der Steuer-Nr. 48/210/10401 als gemeinnützig anerkannt und berechtigt entsprechende Spendenbescheinigungen auszustellen.





Förderung durch die „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene“

Line
bg footer